Entdecken Sie, wie Ihre Heimatgeschichte Teil einer größeren literarischen Landkarte werden kann: unsere Plattform sammelt Texte aus den verschiedensten Regionen und macht sie sichtbar, präsentierbar und anschlussfähig für neue Projekte. Wenn Sie eine Geschichte, ein Gedicht oder eine Erinnerung teilen, bringen Sie regionale Vielfalt in einen Kontext, der Ihre Stimme verstärkt und andere inspiriert. Heute haben wir einen Textauszug aus dem Buch "Heimat erleben - Geschichten erzählen: Vom Allgäu bis zum Schwarzwald, vom Bodensee zur Schwäbischen Alb". Er stammt aus Feder der Verlegerin Martina Meier MA und zeigt, was bei dem Projekt alles möglich ist.
"Fünf Jahre alt war das Papierfresserchen, als seine Geschichte im Jahr 2012 erstmals in dem Buch Wie das Papierfresserchen zu seinem Namen kam erzählt wurde. Damals war es ein quicklebendiger, papierhungriger Jungdrache – verspielt, neugierig und stets auf der Suche nach neuem Lesefutter. Heute, vierzehn Jahre später, ist aus dem kleinen grünen Kerl ein stattlicher, erfahrener Drache geworden. Nicht erwachsen im klassischen Sinne – denn Drachen hören bekanntlich nie auf zu wachsen –, aber angekommen in dem, was man mit gutem Gewissen reif nennen darf.
Geboren wurde das Papierfresserchen gedanklich schon ein wenig früher, doch offiziell das Licht der Welt erblickte der Verlag am 28. März 2007. An diesem Tag beschlossen die zwei Ms und das große T, dass aus der Idee, Geschichten Raum zu geben, ein echtes Zuhause bekommen sollte. Ein Zuhause für Texte, für junge Stimmen, für Fantasie – und natürlich für einen Drachen, dessen Appetit auf Papier von Anfang an alles andere als gewöhnlich war.
Schon in den ersten Jahren zeigte sich: Dieser Drache fraß nicht wahllos. Er probierte, kostete, verschlang, verdaut(e) – manchmal süße, leichte Häppchen, manchmal schwerere literarische Kost. Und er wuchs mit jeder Geschichte. Als die Geschichte Wie das Papierfresserchen zu seinem Namen kam 2012 niedergeschrieben wurde, stand das Papierfresserchen kurz vor der Einschulung, mit praller Schultüte, orangem Käppi und einem erstaunlichen Lesepensum für sein Alter. Heute schmunzelt man darüber – denn was damals beeindruckend war, gehört inzwischen zur täglichen Drachenroutine. ...!
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